Die Frage "Wie heizen wir unsere Gebäude?" nimmt mit jeder Steigerung der Energiekosten eine andere Qualität ein. Sie umschreibt aber nur teilweise die Herausforderung, der wir uns in Zukunft verstärkt stellen müssen:
"Wie können wir unseren Energieverbrauch reduzieren -
und trotzdem liebgewonnene Lebensweisen beibehalten?"
Hier ist die Antwort auf dem Bausektor eindeutig:
Durch abgestimmte Konzepte, die sowohl die Gebäudehülle als auch die Gebäudetechnik umfassen, lassen sich heute schon im Verhältnis zum durchschnittlichen Gebäudebestand, enorme Einsparpotentiale wirtschaftlich umsetzen. Ein heutiges Passivhaus beispielsweise verbraucht nur noch ca. 15kWh Heizenergie pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr im Vergleich zum Gebäudedurchschnitt von 280 kWh/m²a. Jedoch finden sich in Altbauten auch häufig wesentlich schlechtere Werte, die über dem Doppelten des Durchschnitts liegen. Diese enorme Spanne beschreibt das technisch mögliche Einsparpotential - das wirtschaftlich sinnvolle Maß einer potentiellen energetischen Sanierung läßt sich nur "individuell" entwickeln.
Mit einer maßgeschneiderten Sanierung lassen sich
regelmäßig 60-85% der Energiekosten wirtschaftlich einsparen -
in Abhängigkeit vom individuellen Gebäudebestand
Das Geheimnis liegt jedoch immer in der Abstimmung der Einzelmaßnahmen. Eine gute Hülle läßt weniger Energie verpuffen, also kann der Kessel kleiner dimensioniert werden. Werden zusätzlich regenerative Energieen herangezogen (z.B. Solarthermie), vermindert sich der Verbrauch an fossilen Brennstoffen weiter. Ein Plus für Ihren Geldbeutel und ein Minus beim CO2-Ausstoß - eine klassische win-win-Situation!